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Bahnstreiks – Rechtsfolgen für Unternehmen

Bahnstreik
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Anna Wilhelm

Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)

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Tel: 0621 15003-25

Ab Mittwoch, 10. Januar, hat die GDL einen dreitägigen Streik angekündigt. Damit kann es zu Ablaufstörungen in den Betrieben kommen. Mit einem Merkblatt erhalten Sie hierzu aktuelle und praxisnahe Informationen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) führt aktuell Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG (DB). Nach der aktuellen Presseberichterstattung will die GDL im Personenverkehr von Mittwoch, 10. Januar, 2.00 Uhr, bis Freitag, 12. Januar, 18.00 Uhr, streiken. Der Güterverkehr soll bereits ab Dienstag, 9. Januar, um 18.00 Uhr bestreikt werden.

Die GDL hat hierzu eine erfolgreiche Urabstimmung durchgeführt, so dass theoretisch auch unbefristete Streiks möglich wären.

Die DB hat am Montagmorgen, 8. Januar, wie angekündigt beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung eingereicht, um den GDL-Streik zu stoppen. Wann die Gerichtsverhandlung beginnt, steht aktuell noch nicht fest.

Je nach Verlauf der Tarifverhandlungen könnten die geplanten Streiks zu Lieferproblemen, -engpässen und -ausfällen in den Unternehmen führen.

Das Merkblatt „Streiks bei der Deutschen Bahn AG – Rechtsfolgen für die Unternehmen“ kann nachfolgend nach Login heruntergeladen werden.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form.
Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung.

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