HR und Arbeitsrecht

Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Erfahrungssäule jetzt amtlich

Fachkräfteeinwanderung
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Boris Behringer

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Zum 1. März 2024 ist die zweite Stufe des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes wirksam geworden. Ergänzende Anwendungshinweise wurden vom Bundesinnenministerium erlassen und die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Fachlichen Weisungen entsprechend aktualisiert.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) basiert auf einem Drei-Säulen-Modell:

  • Fachkräftesäule
  • Erfahrungssäule
  • Potenzialsäule

Die Fachkräftesäule war bereits zum 18. November 2023 in Kraft getreten. Jetzt folgt zum 1. März 2024 die Erfahrungssäule und zum 1. Juni 2024 wird die Potenzialsäule wirksam.

Jetzt ergeben sich wesentliche Änderungen und weitere Erleichterungen bei Aufenthaltstiteln, eine Ausweitung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens und bei der erforderlichen Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der neu gefassten Beschäftigungsverordnung (BeschV). Vor allem greift jetzt die neue Regelung zur Aufenthaltserlaubnis zur Beschäftigung mit berufspraktischer Erfahrung (§§ 19c Abs. 2 AufenthG, 6 BeschV), bei der unter anderem eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung (innerhalb der letzten 5 Jahren), die zu der Beschäftigung befähigt einen Zugang zu einem Aufenthaltstitel ermöglichen soll.

Über das weitere Inkrafttreten werden wir Sie gesondert informieren.

Ergänzend sind die fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit sowie die Anwendungshinweise des Bundesinnenministeriums aktualisiert worden.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form.
Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung.

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