Aussenwirtschaft

Freihandelsabkommen der EU mit Mexiko modernisiert

Silhouettes of People Holding Flag of Mexico
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Boris Behringer

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Nachdem eine politische Einigung erzielt wurde, ist der Weg frei für eine Modernisierung des Freihandelsabkommens der EU mit Mexiko.

Am 21. April 2018 haben die Europäische Union und Mexiko eine politische Einigung über die Verhandlungen über die Modernisierung ihres Globalabkommens getroffen. Die Modernisierung des Handelsabkommens mit Mexiko ist ein Signal für freien und fairen Welthandel. Mit Mexiko bindet die EU einen ihrer wichtigsten Partner in Lateinamerika näher an sich.

Das Globalabkommen zwischen der EU und Mexiko besteht seit dem Jahr 2000. Die Modernisierung soll zu einem fast vollständigen Abbau der gegen-seitigen Zölle führen. Gleichzeitig wird es u.a. hohe Standards beim Arbeitnehmerschutz und bei der Gesundheit geben. Zudem enthält das Abkommen Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung.

In einigen Teilen müssen noch technische Details geklärt werden. Ende des Jahres soll die Prüfung der Vertragstexte folgen. Anschließend will die EU das Abkommen dem Europäischen Parlament und dem Rat vorlegen. Auch die Mitgliedstaaten der EU werden das Abkommen ratifizieren.

Mexiko ist für Deutschland nach Brasilien das zweitwichtigste wirtschaftliche Partnerland in Lateinamerika. 2016 betrug das Handelsvolumen 16,3 Mrd. Euro. Seit Inkrafttreten des Globalabkommens 2000 ist der Handel zwischen der EU und Mexiko jährlich um ca. 8 Prozent gewachsen.

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